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goyas_majas

„Ein spannender Roman über die Evolution – voller Magie, Zauber und Fantasie.
Auf dem Rückflug von einer Forschungsreise legt der Evolutionsbiologe Frank Andersen einen Zwischenstopp auf der Fidschi-Insel Teveuni ein. Der Tod seiner vierjährigen Tochter führte zur Trennung von seiner Frau. Die Erfahrungen des Todes und des Abschieds lassen den Biologen immer mehr an seiner Wissenschaft zweifeln. Er spürt die Sehnsucht, die Zeit anzuhalten und sich eine zweite Chance zu geben.“ (Text des Verlages)

Die Frage nach dem Sinn des Lebens – was können wir wissen?
Ich habe den Roman wegen seines Bezuges auf Goya gelesen, von dessen Bildern auch für mich eine unglaubliche Anziehungskraft ausgeht. Im Roman spielt er dann aber nur eine untergeordnete Rolle. Das Manifest konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, die Geschichte an sich fand ich ganz nett zu lesen. Wirklich spannend waren für mich die philosophischen Gedanken zur Evolutionsbiologie. In der Religion und in der Philosophie sucht der Mensch verzweifelt nach dem Sinn des menschlichen Lebens und versucht dann seinem Leben einen entsprechenden Sinn zu geben. Eingebettet in die lange Geschichte der Evolution, stellt sich die Frage wie ein Lebewesen mit so kurzer Lebensdauer und Geschichte überhaupt glauben kann, dass es den Sinn des Lebens erfassen kann. Der Gedanke, dass wir unsere Rolle in der Evolution und somit den größeren Sinn unseres Lebens überhaupt nicht verstehen können, ist irgendwie sehr erleichternd.

To move on:
Hustvedt Siri: Texte über Goya
Feuchtwanger Lion: Goya.

 

Gaarder Jostein: MAYA oder DAS WUNDER DES LEBENS. Aus dem norwegischen von Gabriele Haefs. Ausgabe Buchclub

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